50. Tag: Sehnsucht danach ein Vogel zu sein!

50. Tag: SEHNSUCHT DANACH EIN VOGEL ZU SEIN!

Dies ist der 50. Tag meiner 100 Tage Street Art Herausforderung. Viele Leute fragen mich : Warum tust das ? Was hat das mit der Herstellung von Schmuck zu tun? Nun: Ich wollte das schon sehr lange machen. Vor einigen Jahren, als ich noch in Mexiko lebte, fing ich an Street Art zu beobachten und Fotos davon zu machen. Ich liebe es, wie Menschen auf diese Art versuchen ihre Umwelt zu verschönern oder politische Aussagen zu machen. Es ist nicht nur das große Wandbild des schon anerkannten Künstlers, das meine Aufmerksamkeit erhält , sondern auch die kleine Schablone, die irgendwo fast versteckt angebracht wurde. Ich habe viel gelernt, weil ich die Stadt in der ich lebe, aufmerksam betrachten muss. Ich mag die tägliche Routine: man wird nur besser, wenn man etwas immer und immer wieder tut. Es liegen 50 weitere Tage vor mir und ich bin sicher, dass diese Übung sich danach in meiner Arbeit als Goldschmiedin widerspiegeln wird.
(Skalitzer Straße, Berlin Kreuzberg)

43. Tag: Wie viele noch?

43. Tag: Wie viele noch?

Es scheint so als hätte sich am 18. April 2016 die bisher schlimmste Flüchtlingskatastrophe überhaupt im Mittelmeer ereignet. Nahezu 900 Menschen sind ertrunken. Wie immer befanden sich viel zu viele Menschen auf viel zu kleinem Raum.Unvorstellbar ist für mich allein, mit so vielen Menschen auf so kleinem Raum zu sein. Noch unvorstellbarer ist die Angst der Menschen und die Ungewissheit, ob sie je an ihrem Ziel ankommen. Wie lange werden wir noch bei diesen Unglücken zusehen und uns darüber unterhalten, ob eine Integration klappen kann? Im Augenblick geht es doch eigentlich nur um’s Überleben!
(RAW – Area, Berlin Friedrichshain)

37. Tag: Never Forget: 1933 – 1938 – 1945

37. Tag: NEVER FORGET: 1933 – 1938 – 1945
In den letzen drei Jahren bin ich fast jeden Tag auf meinem Weg zur Arbeit am Savigny Platz aus der S – Bahn ausgestiegen. Ich hatte es immer eilig und habe nie genau auf die drei Jahreszahlen geachtet, die erscheinen, wenn die S – Bahn weiterfährt. 1933 – jeder Deutsche kennt dieses Datum: die Machtergreifung der Nazis. 1945: ein 12 Jahre anhaltender Alptraum ist endlich vorbei. Was aber passierte genau im Jahr 1938? Ich musste ein Geschichtsbuch aufschlagen, um sicher zu sein: 1938 verschlechterte sich die Situation der jüdischen Bevölkerung dramatisch.
Es ist unglaublich, dass es heutzutage Menschen gibt, die diesen absolut beschämenden Teil unserer Geschichte verleugnen: WIE KÖNNTEN WIR DAS JEMALS VERGESSEN?

(S – Bahn Station Savigny – Platz, Berlin Charlottenburg)

27. Tag: Wundervolle Penelope Cruz

27. Tag: WUNDERVOLLE PENELOPE CRUZ…
Ich habe Penelope Cruz immer für eine wunderschöne Frau, aber nie für eine gute Schauspielerin gehalten, bis ich sie zum ersten Mal unter der Regie von Pedro Almodóvar habe spielen sehen. Da habe ich begriffen, wie wichtig ein Regisseur für einen Film ist. Almodóvar bringt Penelope Cruz zum Leuchten. Ihre Rolle als Nonne in „Alles über meine Mutter“ ist so beeindruckend, dass ich mich noch nach fast 20 Jahren genau an sie erinnern kann. Aber die für mich unvergesslichste Szene ist die in der sie in „Volver“ („Zurückkehren“), einen Tango von Carlos Gardel als Flamenco Version singt. Sie interpretiert dieses Lied so wunderschön, dass ich bis heute glauben möchte, dass sie es selbst gesunden hat!

(Hotel Almodovar, Boxhagener Straße, Berlin Friedrichshain)

18. Tag: QUEEN ELISABETH IN KIRSCHROT UND PINK!

18. Tag: QUEEN ELISABETH IN KIRSCHROT UND PINK!
Zu meiner großen Freude habe ich eine neue Variante der Queen entdeckt. Diesmal in doppelter Ausführung und in anderer Farbgebung! Sie erinnert an die Varieté Girls der 20er Jahre, die mit langen Beinen eine ganze Menge verzaubern konnten.
Sie scheint losgelöst und frei zu sein.
Ich finde, dass kirschrot ihr am besten steht!

(RAW Area, Berlin Friedrichshain)