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Sandras Lieblingsschmuckstück

Das ist meine Freundin Sandra in einem Strandkorb auf Sylt im Januar. Ich habe sie gebeten ihr Lieblingsschmuckstück zu tragen und mir über etwas über dieses Schmuckstück zu erzählen, vor allem warum es für sie so besonders ist.
Sandra hat diesen Ring selbst in einer Goldschmiede in Frankfurt am Main in einem Goldschmiede Kurs angefertigt. Deshalb hat dieser Ring für sie auch diesen besonderen Wert: sie hat ihn selbst gefertigt und ihr ist klar geworden was für ein aufwendiger Prozess sich hinter einem handgefertigten Schmuckstück verbirgt. Außerdem hat sie das Design zusammen mit der Goldschmiedin entwickelt und den Stein dafür ausgesucht. Die Wertschätzung die sie diesem Schmuckstück entgegenbringt, geht sogar so weit, dass sie es nur zu besonderen Anlässen trägt. Es ist sozusagen ihr Festtags – Ring. Ich kann sie gut verstehen: ich bin Goldschmiedin und weiß, wie viele Stunden Arbeit sich hinter einem handgefertigten Schmuckstück verbergen…Außerdem ist der Ring aber auch ganz besonders schön.

100. Tag: Upcycled Tucan!

100. Tag: UPCYCLED TUCAN!

Heute ist das Ende meiner 100 Tage Urban Art Herausforderung! Das habe ich dabei gelernt: ich habe meine Englisch-Kenntnisse verbessert, habe gelernt, meine Umgebung detaillierter zu beobachten. Es half mir bei meiner täglichen Routine. Ich mochte den Kompromiss mit mir selbst und den anderen. Ich bin sicher, dass es mich in Zukunft bei meinem Design-Prozess inspirieren wird.
Ich habe mich sehr über Eure Kommentare und likes gefreut, die mich ermutigt haben jeden Tag weiter zu machen.
Wir sehen uns bald bei einem neuen Projekt:-)
(Urban Spree Gallery, Berlin Friedrichshain)

98. Tag: Santa Diversita! …

98. Tag: SANTA DIVERSITA! …
…gehört zur Siebdruck-Plakatserie zum Thema »Moderne Heilige«, an der das Künstler Duo Various & Gould 2 Jahre gearbeitet hat. Diese „Modernen Heilgen“ sollen die Menschen für soziale Probleme wie Migration, Änderung der Arbeitsbedingungen, Ausschluss und (sexuelle) Identität sensibilisieren. Für welche der heutzutage akuten Probleme könnte man neue Heilige gebrauchen, fragten sich die beiden Künstler.
Nach dem schrecklichen Irrsinn von Orlando braucht man den Heilgen „Santa Diversitá“ mehr denn je!

97. Tag: Anne Frank von Jimmy C. gemalt

97. Tag: ANNE FRANK von Jimmy C. gemalt
Nichts hat mir so eindrücklich den Wahnsinn der Nazis nahe gebracht wie das Tagebuch von Anne Frank, das ich mit 12 Jahren gelesen habe. Plötzlich wurde mir klar, dass viele Menschen, die um mich waren im Dritten Reich gelebt haben und Täter gewesen sein könnten. In dieser Zeit schämte mich jedes Mal dafür meine Herkunft preiszugeben, wenn ich in andere Länder reiste. Vor kurzem habe ich das Tagebuch nochmal gelesen und eine ganz andere Dimension entdeckt, die ich mit 12 noch nicht erkennen konnte: Anne Frank hat sich in den 2 Jahren in denen sie das Tagebuch schrieb, von einem Mädchen zu einer jungen Frau entwickelt. Sie hatte ein unglaubliches literarisches Geschick und dachte über viele universale Themen nach. Es ist beeindruckend, dass sie in so jungen Jahren schon eine so tiefe philosophische Perspektive auf die Dinge einnehmen konnte.
Jimmy C. hat sie in seiner ganz eigenen Weise vorm Anne Frank Museum in Berlin gemalt.
(Anne Frank Museum, Berlin, Mitte)